Lieber ein Schießtraining bei dem Ernst buchen als sinnlos hunderte von Euros für Trainingsmunition ausgeben

Mitte Juli 2021 war ich in Landsberg am Lech bei meinem vierten Schießtraining mit dem Ernst. Mein Fazit: „ägen wott lörnd“ - wieder etwas gelernt. Und dafür bin ich dem Ernst dankbar!

Warum habe ich etwas hinzulernen können? Weil der Ernst ein feiner Beobachter, ein gnadenloser Analytiker und ein erfahrener Kurzwaffentrainer ist. Bei diesem vierten Schießtraining konnte ich mein Schussbild auf ausschließliche Treffer im 9er und 10er Ring der BDS-Präzisionsscheibe verbessern (beim ersten Schießtraining waren noch 7er und auch 6er dabei).

In den Wochen vor dem Schießtraining war ich wöchentlich wenigstens viermal am Schießstand und habe je Training 100 Schuss bei maximaler Konzentration abgegeben. Immer und immer wieder haben sich so „drecks Ausreißer“ eingeschlichen und ich wusste nicht warum. Ich war enttäuscht und manchmal sogar ärgerlich mit mir selbst, weil ich keinen Weg finden konnte, diese für mich unerklärlichen Treffer abzustellen. So wie mir geht es denke ich vielen anderen Sportschützen auch, ganz gleich aus welchem Leistungsbereich. Du trainierst und trainierst, kannst aber diese Ausreißer nicht abstellen.

Ok, ein Schießtraining mit einem international erfahrenen Sportschützen und Schießtrainer wie dem Ernst kostet Geld. Sicher weißt Du auch wieviel eine Arbeitsstunde in deiner Kfz-Werkstatt kostet. (Sinnlos verschossene) Trainingsmunition, kostet auch Geld. In der Summe wahrscheinlich sogar mehr als ein Schießtraining mit dem Ernst.

Wer meint, dass er mit „do it yourself“ weiterwurschteln kann und hunderte von Euros für Trainingsmunition ausgeben muss, ohne dass sich eine sichtbare schießsportliche Weiterentwicklung bemerkbar macht, der darf das weiterhin tun.

Ich buche lieber wieder ein Schießtraining bei dem Ernst, denn nur das bringt mir den schießsportlichen Erfolg, den ich mir wünsche.

Lothar aus dem BGL · 29.07.2021 · ★★★★★